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Geschichte

"Ich übergebe die neue Hauptschule der Jugend unserer Stadt." (Robert Traub, Bürgermeister a.D.)

Geschichte

1980,

das Jahr, in dem Sir Alfred Hitchcock starb, Theo gegen den Rest der Welt kämpfte und James Bond in tödlicher Mission unterwegs war, in Deutschland die Sommerzeit eingeführt wurde und nach fast 200 Jahren erstmals wieder ein Papst hier zu Besuch war, Franz Josef Strauß die Bundestagswahl gegen Helmut Schmidt verlor, in den USA ein Schauspieler (Ronald Reagan) zum Präsidenten gewählt und John Lennon in New York erschossen wurde, in Moskau boykottierte Olympische Spiele stattfanden und in der ganzen Welt noch viele andere Dinge passierten, an die wir uns nicht mehr so genau erinnern, in diesem Jahr stellte die Stadt Bad Herrenalb eines ihrer ehrgeizigsten Projekte fertig und weihte es am 18. Oktober 1980 ein, das Schulzentrum im Dobeltal.

Kurzer Rückblick

Es war einmal eine Zeit in Bad Herrenalb, da wimmelte es nur so von Schulhäusern, ob in Bernbach, Rotensol oder Neusatz, hinter und vor dem Kloster und sogar im Gaistal wurden Schüler unterrichtet – dort war eine der letzten Landschulen, in der die Schüler aller Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden. Trotz Umbauten, Anbauten und sogar einem Neubau im Gaistal war die Raummisere unerträglich geworden und ein moderner Unterricht in all den ausgelagerten Klassen nur schwer durchzuführen, ganz zu schweigen von einem sinnvollen dreistündigen Sportunterricht für alle.

In dieser Situation bewies die Stadt Bad Herrenalb Weitsicht, indem sie sich nach heftigen kontroversen Diskussionen für eine neuzeitliche Lösung entschied und eines der bedeutendsten Projekte zur langfristigen Verbesserung der kommunalen Infrastruktur beschloss. Es war ein langer und beschwerlicher Weg von der Idee, die Schule auf die "grüne Wiese" zu bauen bis zu ihrer Umsetzung. Viel Überzeugungsarbeit von Rektor Günter Theurer und der nachdrückliche Einsatz von Bürgermeister Robert Traub waren nötig, um diese wohl bedeutendste Zukunftsinvestition für die Jugend zu verwirklichen. Selten ist es in der Rückschau so eindeutig, dass sich die Mühe gelohnt hat.

In einer Bauzeit von rund zwei Jahren wurde ein ganzes Tal für Spiel, Sport und Bildung aufbereitet, wobei sich die Gestaltung wohltuend der Landschaft anpasst, die gegliederten Dachformen nehmen ohne Bruch die topographischen Linien der Landschaft auf. Die landschaftstypische Baugestaltung mit dem bewussten Verzicht auf billigere Flachdächer hat ein Gebäude von funktionaler Schönheit entstehen lassen.

Unter der Leitung des Tübinger Architekten Angst wurden Sporthalle und Schulhaus so um den rund 1000 qm großen Schulhof gebaut, dass sie auf kurzen überdachten Wegen erreichbar sind. Schwierigkeiten bereitete zunächst das morastige Gelände, das aufwändig trockengelegt werden musste, sowie eine Fliegerbombe aus dem II. Weltkrieg, die aber rasch entschärft werden konnte. Erfreulich war, dass es keine Unfälle gab und die veranschlagten Baukosten von rund 11 Millionen DM nicht überschritten wurden.

In Anwesenheit von Vertretern aller Behörden des Landes und des Kreises sprach schließlich am 18.10. 1980 im Rahmen einer zweistündigen Feier in der Aula der neuen Schule das Stadtoberhaupt, in Unterstreichung der Bedeutung dieses Ereignisses eigens mit Amtskette geschmückt, die Worte:
"Ich übergebe die neue Hauptschule der Jugend unserer Stadt."

Die Schule nahm mit 246 Schülern bereits am 8. September 1980 ihre Arbeit auf mit folgendem Personal:

Herr Günter Theurer (R), Herr Dieter Keppler (KR, KL 9a), Herr Irmfried Lauinger (KL 9b), Herr Rolf-Dieter Strässle (KL 8b), Frau Sibylle Hoffmann (KLin 8a), Frau Katharina Rossmanith (KLin 7b), Herr Dieter Schmidt (KL 7a), Herr Rudolf Feder (KL 6b), Frau Erika Schmidt (KLin 6a), Frau Marion Samson (KLin 5b), Herr Ernst Rieth (KL 5a), Frau Monika Fischer (FLin), Frau Anita Sautter (FLin), Frau Waltraud Schlobach (FLin)Frau Edeltraud Busam (KLin 4b), Frau Sigrid Erhard (KLin 4a), Herr Georg Maier (KL 3b), Frau Ingrid Simon (KLin 3a), Frau Christiane Blohm (KLin 2), Frau Ilse Zeltmann (KLin 1b), Frau Christa Jablonski (KLin 1a)
zudem die Pfarrer Herr Tempel, Herr Hörmann und Herr Würzer und die Pastoralreferentin Frau Werner

Abkürzungen: R = Rektor, KR = Konrektor, KL = Klassenlehrer, KLin = Klassenlehrerin, FLin = Fachlehrerin, kursiv gesetzte Lehrer unterrichteten überwiegend in der Grundschule beim Kloster und nur stundenweise in der Hauptschule

Schulsekretärin war damals Frau Tempel und der 1. Hausmeister hieß Herr Dürr.

Das Raumangebot der Schule

Durch Versetzung der Geschosse befinden sind alle wichtigen Einrichtungen auf vier Ebenen, die so durch Treppen verbunden sind, dass relativ kurze Wege entstehen:

Auf der untersten Ebene findet man zwei Fachräume: ein großzügig dimensionierter Technikraum mit abschließbarem Maschinenraum und PCs für CAD-Anwendungen, der für das Arbeiten mit Holz, Metall und Ton optimal geeignet ist und eine moderne Schulküche mit 16 Arbeitsplätzen in vier Gruppen. Außerdem sind seit dem Schuljahr 2014 / 2015 auf diesem Stockwerk auch die Räumlichkeiten der Kernzeitbetreuung untergebracht.

Auf der Ebene des Haupteingangs befindet sich die Aula, ein variabler Medien- und Musikraum, die Schulverwaltung, das Lehrerzimmer, sowie zwei Klassenräume.

Auf der mittleren Ebene liegen 6 Klassenzimmer mit je 72 qm, in denen durch mobile Möblierung pädagogisch sinnvolle Sitzordnungen möglich sind, außerdem das Büro des stellvertretenden Schulleiters, ein Lernmittelraum und der Computerfachraum mit 12 modernen PCs.

Auf der oberen Ebene findet man 4 Klassenzimmer mit je 72 qm und die Schülerbücherei und einen Aufenthaltsbereich.

Viele Klassen sind mit Notebooks und Internetzugang ausgestattet, weite Bereiche der Schule verfügen über Teppichboden, teils auch an den Wänden, wodurch ein ruhiges Lernklima und eine optimale Akustik erzeugt wird. Zudem sind im Keller und unter dem Dach Heizungsraum, Räume für die Haustechnik, Lagerräume, sowie Räume für den Hausmeister und das Putzpersonal untergebracht. Vor unliebsamem Besuch soll eine Alarmanlage mit flexibler Raumüberwachung schützen.

Die sportlichen Anlagen

Einen großen Teil des Geländes nimmt die Großsporthalle ein mit einem nach sportmedizinischen Gesichtspunkten konzipierten und 2010 komplett erneuerten Boden und umfangreicher Geräteausstattung. Sie genügt bis heute selbst gehobenen Ansprüchen und gibt allen sportlichen Aktivitäten der Kurstadt genügend Raum, weshalb sie neben dem Schulsport intensiv von allen möglichen Vereinen genutzt wird. Das 21 mal 45 Meter große Spielfeld lässt sich so abteilen, dass zwei Klassen gleichzeitig unabhängig voneinander Sportunterricht haben können. Hinzu kommen die ansehnlichen Außenanlagen mit einem 30 mal 50 Meter großen Hartplatz, einer 100 m – Laufbahn und der Möglichkeit für Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen. Im Bereich des teils überdachten ca. 1000 qm großen Schulhofes gibt es Sitzgelegenheiten, Tischtennisplatte, Volleyballspielfeld und eine Kletterwand, sowie seit 2015 eine attraktive Spielelandschaft mit Kletter- und Balanciergeräten für die Klassen 1-6.

Der Umzug – alle unter einem Dach

Jahrzehnte lang fand der Unterricht der Grund- und Hauptschule (heute Werkrealschule) in zwei räumlich weit voneinander entfernten Schulhäusern statt. Die Grundschule hatte dabei ihren Standort im alt ehrwürdigen Gebäude im Kloster, dem Stadtkern von Bad Herrenalb.
Immer wieder kam die Frage und auch der Wunsch aus unterschiedlichen Richtungen auf, ob es denn nicht sinnvoller sei, zusammenzufügen, was zusammen gehört…
Durch die stetig sinkenden Schülerzahlen und damit frei werdenden Räumen des Schulhauses im Dobeltal wurde dieses Thema von Jahr zu Jahr aktueller.
Durch den vorbildlichen Einsatz der neuen Schulleiterin Frau Patricia Fischer zusammen mit Konrektor Herrn Nico Werner konnte man nach und nach auch die Stadtverwaltung und die Eltern von diesem für die Schule äußerst wichtigen Schritt des Umzugs der Grundschule überzeugen.
Zum Schuljahresbeginn 2014 / 2015 war es dann endlich soweit: Alle Schülerinnen und Schüler der Grund- und Werkrealschule Bad Herrenalb konnten von nun an unter einem Dach gemeinsam lernen. Davor standen noch zahlreiche notwendige Umbaumaßnahmen an. Unter anderem wurde im Erdgeschoss ein komplett neuer Bodenbelag verlegt, der durch seine helle Farbe für alle freundlich und einladend wirkt. Weiterhin wurden die sanitären Anlagen komplett saniert und durch weitere Baumaßnahmen neue Räume geschaffen.
Schließlich wurde auf dem weitläufigen Pausenhof noch eine Spiellandschaft mit verschiedenen Kletter- und Balanciergeräten integriert, die einen hohen Aufforderungscharakter hat. Die Eröffnung dieser Spielgeräte fand im Februar 2015 statt.
Sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für das gesamte Lehrerkollegium bedeutet dieser Umzug eine Verbesserung des Lehr- und Lernklimas, das sich in allen Bereichen positiv wiederspiegelt.

Unsere Schule bekommt einen Namen

Bis zum Schuljahr 2015/2016 hieß unsere Schule einfach nur "Grund- und Werkrealschule Bad Herrenalb". Da wir dies etwas langweilig fanden, haben wir sowohl die Bad Herenalber Bevölkerung als auch alle Schüler und Eltern aufgerufen, einen passenden Namen für unsere Schule zu finden.

Die Beteiligung seitens der Bevölkerung fiel ziemlich schwach aus. Aber die Schülerinnen und Schüler hatten zusammen mit ihren Klassenlehren sehr viele gute Ideen. Darunter waren unter anderem auch die Vorschläge "Gute Schule" und "Tolle Schule"... Alle Vorschläge wurden dann schließlich in der Aula auf Plakaten ausgestellt, denn die Kinder sowie die Eltern sollten für ihren Lieblingsvorschlag abstimmen. Am Ende hatten die Namen "Wiesentalschule" und "Falkensteinschule" die meisten Stimmen erhalten.

Mit diesen beiden Vorschlägen ging die Schulleitung dann in den Gemeinderat, der sich für "Falkensteinschule" entschied. Nachdem schließlich auch noch das Regierungspräsidium Karlsruhe grünes Licht gegeben hatte, konnten wir pünktlich zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 verkünden:

"Unsere Schule heißt ab sofort: Falkensteinschule Bad Herrenalb !"

Zur Information: Die Falkensteinfelsen sind ein Wahrzeichen der Stad Bad Herrenalb und werden nicht nur von Touristen als beliebtes Ausflugsziel auserkoren. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link: Falkensteinfelsen

Eine Ära geht zu Ende...

Zum Ende des Schuljahres 2016/2017 wurde an der Falkensteinschule die letzte Abschlussklasse verabschiedet. Stetig sinkende Schülerzahlen hatten dazu geführt, dass keine neuen Haupt-/ Werkrealschulklassen mehr gebildet werden konnten. So war auch das Motto der letzten Abschlussfeier, das die 9.Klässler selbst gestalteten passend: "Klappe zu - Die Letzte ! "... und ein bisschen Wehmut und Traurigkeit war bei vielen Anwesenden und Beteiligten zu spüren...

Seit dem Schuljahr 2017/2018 ist die Falkensteinschule nun eine reine Grundschule.